Der BB RADIO Neujahrscheck

Das verändert sich alles 2018

Neues Jahr, neues Glück – Nach dem turbulenten Jahr 2017, mit seinen Höhen und Tiefen, erwarten uns auch 2018 wieder einige positive wie negative Neuerungen - Im neuen Jahr kommen auf die Verbraucher wieder viele Veränderungen zu. Wir haben für Sie einige der wichtigsten Änderungen in 2018 zusammengefasst.

Ab März können Sie ohne Zusatzgebühren
in der EU streamen.


Bei kostenpflichtigen Streamingdiensten, wie Netflix, Amazon Prime Video oder SKY entfällt, laut der Verbraucherzentrale Brandenburg, ab März das sogenannte Geoblocking - Das heißt, Sie können dann als Kunde auch europaweit Filme, Musik, Videospiele... etc. ohne Zusatzgebühren genießen.

Die Steuererklärung wird vereinfacht!

Ab 2018 müssen Belege nicht mehr mitgeschickt werden. Dennoch sollten Sie diese weiterhin aufbewahren, bei Nachfragen müssen diese vorgelegt werden!

Der Grundfreibetrag steigt von 8820 Euro auf 9000 Euro.

Zusätzlich können Sie beispielsweise Ihren neuen Arbeits-PC oder Arbeitskleidung ab 2018 -
künftig mit 800 Euro statt bisher 410 Euro als geringwertige Güter bei der Steuer geltend machen.

Auch 2018 steigt der Mindestlohn in verschiedenen Branchen

Laut DGB, steigt der Mindestlohn beispielsweise für:

  • Pflegekräfte (Ost)
    von 9,50 € auf 10,05 €,
  • Elektrohandwerk (Ost)
    von 10,40 € auf bundesweit 10,95 €
    oder
  • für die Leih- und Zeitarbeiter (Ost)
    von 8,91 € auf 9,27 € (ab April)

Nähere Informationen finden Sie HIER!

Rentenerhöhung

Auch unsere Rentner können sich freuen.
2018 wird die Rente voraussichtlich um bis zu 3 Prozent erhöht.
Wie sich die Rentenerhöhung im Detail darstellt, steht leider erst im Frühjahr 2018 fest!

Nähere Informationen finden Sie hier!

Mehr Geld für ALG-II-Empfänger

Die Regelsätze steigen ab 2017 - Wer als Alleinstehender/Alleinerziehender Grundsicherung bezieht, für den erhöht sich der Regelsatz von derzeit 409 Euro auf 416 Euro pro Monat, für Paare auf 374 Euro. Ebenso erhöht sich die Grundsicherung für Kinder vom 7. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres um 5 Euro, also auf 296 Euro pro Monat.

Nähere Informationen finden Sie hier!

Neue Regelungen im Mutterschutz

Ab Januar profitieren auch Schülerinnen und Studentinnen vom Mutterschutz
. Vorher mussten sich die jungen Frauen bislang krankschreiben lassen, mit der neuen Regelung können sie ab Januar selbst entscheiden, ob sie auch während des Mutterschutzes beispielsweise an Prüfungen teilnehmen oder nicht.

Für Arbeitgeber gilt: Sie müssen bis Ende 2018 alle Arbeitsplätze daraufhin überprüfen, ob Schwangere oder stillende Mütter dort gefahrenlos arbeiten könnten.

Sonn- und Feiertagsarbeit sowie Arbeitszeiten bis 22 Uhr sind ab Januar mit Einverständnis der Frau erlaubt. Das verhindert Benachteiligungen während der Schwangerschaft oder nach der Entbindung. Die Schwangere kann ihr Einverständnis jederzeit widerrufen.

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Strom könnte teurer werden

Experten fürchten auch für 2018 einen Anstieg der Strompreise.
Auch wenn die staatliche Umlage sinkt rät die
Verbraucherzentrale Brandenburg, ihren Stromanbieter zu vergleichen und ggf. zu wechseln.

Europaweite Regelungen zum Zahlungsverkehr!

Überweisungen ins Ausland werden teurer.
Ausgenommen davon sind SEPA-Überweisungen. Wer öfter Überweisungen ins Ausland macht, sollte die Gebühren dahingehend vergleichen.

Bei Missbrauch der Bank- oder Kreditkarte oder des Onlinebankings entstandene Schäden darf der Kunde nur bis max. 50 Euro haftbar gemacht werden!

Händler dürfen bei Buchungen übers Internet künftig keine gesonderten Gebühren mehr für Kreditkartenzahlungen verlangen.

Höhere Transparenz der Banken gegenüber der sogenannten "Restschuldversicherungen" sowie bei Kapital-Lebensversicherungen, damit Versicherungsnehmer deren Wert realistisch einschätzen können.

Neuerungen Verkehr -
2018 ändern sich wieder viele Regeln für Autofahrer

Beispielsweise gilt ab Januar ein neuer Winterreifen nur noch als Winterreifen, wenn er das Schneeflockensymbol aufweist, die "M+S"-Kennung ist nicht mehr ausreichend.

Außerdem ändern sich die Typ- und Regionalklassen der Autoversicherungen, was die Versicherung für einige Halter teurer, für andere billiger macht. Was das für Sie bedeutet erfahren Sie HIER!

Außerdem wird ab März 2018 bei Neuwagen das
eCall-System (automatisierter Notruf-Assistent) Pflicht!

500 Euro-Schein wird eingestellt

Bereits 2016 hatte die EZB das Aus für den 500-Euro-Schein beschlossen. Ende 2018 ist es nun soweit nun die Ausgabe der Banknote wird eingestellt.

Die im Umlauf befindlichen Noten sollen unbegrenzt ihren Wert behalten.

BB RADIO wünscht Ihnen alles Gute für das Jahr 2018!